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"Heute nur gespielt?"

Das kindliche Spiel als fundamentalen Bildungsprozess verstehen und begleiten

„Und ich habe viel über die Kinder nachgedacht, die mit ihren weißen Kieseln spielen und sie verwandeln. Sieh doch, sagen sie, dort marschiert ein Heer und dort sind die Herden: Der Vorübergehende aber, der nur Steine sieht, weiß nichts vom Reichtum ihrer Herzen.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Kommen Ihnen bei diesem Zitat Situationen aus dem pädagogischen Alltag in den Sinn? Zum Beispiel Emma und Can, die sich in einem Karton hin- und herschieben und dabei laute Zuggeräusche von sich geben? Lukas der im Baubereich wahre Fantasiewelten entstehen lässt? Emma, die in ihre Tasche Kastanien füllt, um sie gleich danach wieder auszuleeren und das mit Freude immer wieder wiederholt? Kinder erleben sich im Spiel als kompetent und selbstwirksam, machen eigene wertvolle Erfahrungen und lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Schon früh probieren sie verschiedene Handlungsmuster innerhalb ihres Spiels an vielfältigen Gegenständen und in unterschiedlichen Situationen aus. Sie bestimmen ihre Lernräume selbst. Alles was sie dazu brauchen ist eine motivierende und anregende Umgebung.

An diesem Tag beschäftigen wir uns mit der Fülle, die Spiel bietet. Wir gehen den Fragen nach: Was erkenne ich im kindlichen Spiel? Welche Handlungsmuster spielen gerade eine Rolle? Wie kann ich das Kind in seiner Weltaneignung unterstützen? Bietet unsere Einrichtung anregende Spiel- und Lernräume? Und natürlich kommt das eigene Erproben und Spielen nicht zu kurz.

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